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Präventionsbeitrag "Häusliche Gewalt ist kein privates Problem"

11.02.2016


Ein Beitrag der Kriminalprävention

Gewaltprävention

Häusliche Gewalt ist kein privates Problem


Häusliche Gewalt tritt in allen sozialen Schichten unabhängig von Bildungsstand, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit, Alter und Einkommen auf. Sie betrifft gleichermaßen Ehepaare, Lebensgemeinschaften und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.

Die Statistik belegt, dass an Örtlichkeiten, wo sich Menschen besonders sicher und geborgen fühlen, Gewalt überdurchschnittlich häufig auftritt - in häuslicher und vertrauter Umgebung. Gewalt passiert auch in den eigenen vier Wänden und geschieht damit in einem sehr persönlichen, intimen Bereich, in dem Geborgenheit und Schutz für alle Familienmitglieder angesiedelt sind. Gewalt hat viele Gesichter. Die Opfer sind in den meisten Fällen Frauen, Kinder und ältere Menschen. Häufig macht sich der Gewalttäter auch der Hilflosigkeit seines Opfers zunutze. Diese sind nicht selten von einer sozialen oder wirtschaftlichen Abhängigkeit betroffen. Häusliche Gewalt ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches Problem!

Wegweisung und Betretungsverbot

Das Gewaltschutzgesetz ermächtigt die Polizei, einen Gefährder aus der Wohnung, in der die gefährdete Person lebt, wegzuweisen und ein Betretungsverbot auszusprechen. Der damit verwirklichte Grundsatz: "Wer schlägt, der geht!" ermöglicht somit der gefährdeten Person, weiter in der vertrauten Umgebung (Wohnung) zu bleiben.

Eine kostenlose und vertrauliche Beratung erhalten Sie unter anderem beim Gewaltschutzzentrum Burgenland
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 4/1
www.gewaltschutzzentrum.at


 

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