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Präventionsbeitrag "Sachbeschädigung durch Graffiti!"

23.04.2018


Eine Information des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt

Sachbeschädigung durch Graffiti!

Österreichweit entstehen jährlich Schäden in Millionenhöhe!

Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger empfindet Graffiti, die oft zum Erscheinungsbild in Städten gehören, jedoch als störend und als Beeinträchtigung ihres Sicherheitsgefühls. Gleich, ob sie als Kunstwerk oder Farbschmiererei empfunden wird: ein Graffito, das ohne Einwilligung des Eigentümers angebracht wird, stellt eine Sachbeschädigung dar. Die Verursacher werden sowohl straf- als auch zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen.

Kinder und Jugendliche, die in der Graffiti-Szene aktiv sind oder sich ihr zugehörig fühlen, möchten innerhalb der Gruppe Anerkennung und Respekt („fame“) erlangen. Dies erreichen sie durch eine häufige Darstellung ihrer Signatur („tag“) in der Öffentlichkeit, die nur an sie selbst oder an ihre Gruppe („crew“) gebunden ist.


Tipps der Kriminalprävention:

  • Prägen Sie sich die Beschreibung des Täters (Aussehen, Kleidung, Besonderheiten usw.) ein. Falls Sie Hinweise geben können, wohin, wie bzw. womit der Täter geflüchtet ist, erleichtert das der Polizei die Ermittlungsarbeit.
  • Erstatten Sie in jedem Fall (auch wenn keine Sprayer erwischt wurden) umgehend Anzeige.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Schaden fotografisch festgehalten wird und anschließend eine umgehende Beseitigung der Graffiti erfolgt.
  • Spezialreiniger zur Beseitigung von Sprühlacken erhalten Sie im Fachhandel. Beachten Sie, dass diese auf ätzenden Säuremixturen basieren können und der Kontakt gesundheitsschädlich sein kann.
  • Licht in Kombination mit Bewegungsmeldern und aufmerksame Nachbarn schützen auch vor Sprayern.
  • Eine umgehende Beseitigung der Farbschmiererei nimmt Sprayern den Reiz, weil sie dann nicht die erhoffte öffentliche Wirkung erzielen.

Warnsignale und Einfluss der Eltern

  • Oft haben Eltern auch einen entscheidenden Einfluss, die womöglich kriminellen Handlungen ihrer Kinder zu bemerken. Wenn sie merken, dass sich das Kind sehr für Graffiti interessiert, sich Literatur darüber besorgt, die eigene „tag“ für persönliche Gegenstände oder im häuslichen Umfeld benützt oder sich häufig Sprühdosen beschafft.
  • Rucksäcke, Kleidung oder Haare sind manchmal mit Farbe verschmutzt oder riechen nach Farbe.
  • Wenn mehrere der oben angegebenen Merkmale auf Ihr Kind zutreffen, sprechen Sie mit ihm, um Straftaten und hohe Schadensersatzforderungen zu verhindern.

Eine sichere Zeit wünscht Ihnen Ihr GEMEINSAM.SICHER – Team

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