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Wasserqualität - Trinkwasser in der Marktgemeinde Großhöflein

24.03.2014


Eine Information des Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland:

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland liefert seinen Kunden Wasser mit ausgezeichneter Qualität. Nicht von ungefähr hat das Trinkwasser des Nordburgenlandes in einer Blindverkostung verschiedener Trinkwässer sogar eine noch bessere Bewertung als das bekannt gute Wiener Hochquellenwasser erlangt.
Zur Sicherung der ausgezeichneten Wasserqualität sind wir bemüht, die Qualitätskontrollen unseres Wassers sehr hoch zu halten. Jährlich werden beim Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland über 1.200 (!) Trinkwasserproben entnommen. Das ist wesentlich mehr als vom Gesetzgeber vorgesehen. Gemäß § 6 Abs. 2 der Trinkwasserverordnung (TWV) bringt Ihnen der WLV die Analysewerte der wesentlichen Inhaltsstoffe gerne zur Kenntnis:

Wasserhärte: Die im Wasser gelösten Erdalkalien Calcium und Magnesium verursachen überwiegend die Härte des Wassers. Calcium und Magnesium gehören zu jenen Mineralien, die für den Menschen lebensnotwendig sind. Wasser als Lebensmittel soll aus gesundheitlichen Gründen nicht enthärtet werden, weil sich die enthaltenen Mineralstoffe günstig auf den Knochenaufbau, auf Zähne und Kreislauf auswirken. Die Härte trägt auch wesentlich zum guten Geschmack bei. Allgemein wird angenommen, dass hartes Wasser keine guten Eigenschaften hat, weil bei Heißwassergeräten Kalk abgesetzt wird. Maßgeblich ist hierbei die Karbonathärte, welche oft deutlich unter der Gesamthärte liegt. Für die Waschmitteldosierung ist hingegen die Gesamthärtemaßgeblich. Bei Karbonathärten unter 18° dH ist eine Wasserenthärtung grundsätzlich nicht sinnvoll. Bei darüber liegenden Werten auch nur fallweise im Warmwasserbereich. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass auch zu weiches Wasser für Ihre Hausinstallation Nachteile (stärkeres Korrosionsverhalten) haben kann. Aus diesem Grund soll die Gesamthärte laut Österreichischem Lebensmittelkodex, Kapitel B1 - Trinkwasser, mindestens 8,4° dH betragen.

Nitrat - NO3: Ein spezielles und ernst zu nehmendes Problem ist die Nitratbelastung des Grundwassers. Werte bis zu ca. 25 mg/l können auch natürlich bedingt auftreten. Der Grenzwert gemäß Trinkwasserverordnung liegt bei 50 mg/l. Der WLV gibt kein Wasser mit zu hohem Nitratgehalt ins Leitungssystem an die Verbraucher ab.
Pestizide: Für Pestizide sind in der Trinkwasserverordnung sehr niedrige bzw. strenge Vorsorgegrenzwerte festgelegt. Eine Untersuchung auf Pestizide wird seitens des WLV ebenfalls routinemäßig in Auftrag gegeben und durchgeführt. In der Regel befinden sich alle Werte unter der Bestimmungsgrenze und sind somit im untersuchten Umfang quantitativ nicht bestimmbar.

Noch Fragen zur Wasserqualität? Sie als Kunde des WLV haben darüber hinaus die Möglichkeit, Einsicht in den vollständigen chemischen Befund zu nehmen, der auch Aufschluss über andere Parameter, wie Eisen, Mangan, Magnesium, Sulfat, etc., gibt. Somit haben die Kunden des WLV jederzeit die Möglichkeit, sich über die Qualität des Wassers aus dem Versorgungsnetz des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland genauestens zu informieren. Dies und mehr auf der Homepage des WLV.

Informieren Sie sich auf
unserer Homepage: www.wasserleitungsverband.at

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Tel.: 02682/ 627 33
Fax: 02682/ 627 33 50

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