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Öko-Test: Babyphone strahlen wie Handymasten

27.10.2014


Ein Beitrag der Umwelt- und Verbraucherorganisation
zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung

Öko-Test: Babyphone strahlen wie Handymasten

Vorsicht vor starker Strahlung durch Babyphone
Babyphone geben zu viel Strahlung ab. Das ergab eine Untersuchung von Öko-Test u. AK. Demnach strahlen die Geräte teilweise so stark wie Handymasten. Eltern sollten beim Kauf eines Babyphone deshalb achten und keine „Dauersender“ kaufen.

Hohe Strahlung bei Babyphone könnte Krebsrisiko erhöhen
Die Verbraucherschützer testeten insgesamt 16 Babyphone. Das Ergebnis: "Ausstattung, Technik und Akustik überzeugte bei den meisten Produkten, in Puncto Strahlung fielen aber etliche Geräte durch". So wurde bei 12 Babyphonen eine erhöhte Strahlungsstärke festgestellt. „Leider erzeugen einige Geräte Strahlungsintensitäten, wie man sie im nahen Umfeld von Mobilfunkmasten findet“, so das traurige Fazit von Öko-Test.
Als ebenfalls sehr bedenklich bewertet Öko-Test die Art der Strahlung, denn bei vielen Produkten handelt es sich um gepulste elektromagnetische Strahlung. „Studien zeigen, dass diese gepulsten Funkwellen die Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen können. Sieben der untersuchten Babyphone gaben zudem permanent Funksignale ab - unabhängig davon, ob das Baby Töne produzierte oder schlief. „Auch wenn es gar kein Babygeschrei zu übertragen gibt, weil Baby friedlich schlummert, belasten die Sender die Umwelt mit Strahlung.“

Worauf Eltern beim Kauf eines Babyphone achten sollten
Generell sollten Kinder vor Elektrosmog geschützt werden, soweit dies möglich ist. Deshalb ist es ratsam, nur Geräte zu kaufen, die ausschließlich bei Geräuschen senden und keine Dauerstrahlung produzieren. „Auch elektrische Wechselfelder der Stromversorgung durch die Netzteile sorgen für heftigen Elektrosmog. Dabei entstehen diese Felder nur beim Netzbetrieb. Lässt sich der Sender mit Batterien betreiben, fallen die elektrischen Wechselfelder weg. - Hochfrequente Felder bleiben jedoch bestehen.
Um sicherzugehen, dass ein Babyfone keine gepulsten Funkwellen abgibt, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein, ist eine Messung mit geeigneten Messgeräten erforderlich.
  • Generell sollte der Babyfone-Sender immer möglichst weit weg vom Babybett aufgestellt werden.
  • Auch Netzteil dazu möglichst weit weg vom Baby. - (Elektrisches- u. magnetisches Wechselfeld).
  • Bei Nichtgebrauch vom Netz nehmen - Stecker ziehen. - Ein vorhandener Schalter muss nicht unbedingt den Strom abschalten, da die meisten Schalter nur Einpolig abschalten (Überprüfung, eventuell Stecker drehen).

Weitere Empfehlungen:
  • Schwangere sollten nicht mit Handy od. Schnurlostelefonen telefonieren.
  • Das Handy nicht in die Nähe des Babys legen.
  • Nicht in der Nähe des Babys mit Handy telefonieren (auch keine anderen Anwendungen, wie W-Lan, schnurlose Telefone u. Mikrowellenofen).

Achten Sie auch auf die Einstrahlung von Mobilfunkmasten (Senderanlagen).

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Gottfried Huemer, Sprecher und Vertretung Diagnose-Funk Österreich, gerne jederzeit zur Verfügung.

Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung
Pfaffing 13
A - 4081 Hartkirchen
Tel: Telefon +43 (0)7273 8568
gottfried.huemer@diagnose-funk.at 
www.diagnose-funk.org

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